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Gutbrod-Fenster aus Belmadur Kiefer

Das Holzfenster der Zukunft - witterungsbeständig, pflegeleicht und aus einheimischen Hölzern

Bodelshausen. Kunststoff und Tropenholz waren gestern - das Fenster der Zukunft besteht aus heimischen Hölzern, trotzt Wind und Wetter und ist zudem pflegeleicht. Gutbrod, einer der führenden deutschen Holzfenster-Hersteller, verwendet jetzt einheimische Kiefer, die ebenso dauerhaft und wetterbeständig ist wie die bekannten tropischen Harthölzer. Ein neues Verfahren macht's möglich: Die in der Textilindustrie seit langem übliche Belmadur-Technologie wird nun erstmals auch im Fensterbau eingesetzt.

Die wenigsten kennen es beim Namen, aber viele tragen es täglich auf der Haut: Belmadur ist der Stoff, der Baumwollhemden bügelfrei macht. Das Verfahren beruht auf einer Vernetzung der Zellulosefasern in der Baumwolle. Das Gewebe wird dadurch in seiner Struktur fixiert und damit weniger knitteranfällig. Mit Belmadur behandelte Baumwolle entspricht dem hohen ökologischen und toxikologischen Standard Ökotex 100, der für gesundheitlich einwandfreie Textilprodukte aller Art steht.

Beim Holz wird das gleiche Prinzip angewandt. Es wird im Vakuum unter Druck vollständig mit dem flüssigen Belmadur getränkt, das wie bei der Baumwolle für eine Vernetzung der Zellulosefasern sorgt. Die anschließende Trocknung in einer speziellen Trockenkammer fixiert diesen Zustand. Das Holz ist nach der Behandlung widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse, formstabiler und härter. Es ist ohne Einschränkung für den Outdooreinsatz freigegeben, muss nicht mehr zusätzlich imprägniert werden und eignet sich daher ideal für den Fensterbau. Lediglich ein Schutz vor holzverfärbenden Bläuepilzen ist notwendig, da das Verfahren nicht biozid wirkt und die Pilze somit nicht abtötet.

Holzzerstörenden Pilzen und anderen Mikroorganismen wird die Nahrungsgrundlage entzogen, da die Zellulosefasern durch die Vernetzung unverdaulich für sie werden. Belmadur Kiefer erreicht die höchste biologische Dauerhaftigkeitsklasse 1, die bisher Teak und wenigen anderen Tropenhölzern vorbehalten war, stammt aber aus nachhaltiger deutscher Forstwirtschaft.

In der Entsorgung ist Belmadur Kiefer ebenso problemlos wie in der Verarbeitung: Die Fenster können genauso recycelt werden wie nicht modifiziertes Kiefernholz und sind bei der Verbrennung gleichgestellt mit verleimtem Holz. Alfred Lubik, Geschäftsführer von Gutbrod-Fenster: "Belmadur Kiefer ist ideal für alle, die sich ein gesundes Wohnklima wünschen und die handfesten Vorteile eines Holzfensters nutzen möchten, ohne viel Zeit in seine Pflege investieren zu müssen. Wir verarbeiten Belmadur Kiefer nach den Wünschen unserer Kunden in allen gängigen Dimensionen. Der individuellen Gestaltung und Farbgebung sind kaum Grenzen gesetzt."

Gutbrod ist einer der führenden deutschen Hersteller von Fenstern, Türen und Zubehör. Kundenzufriedenheit steht bei den rund 120 Mitarbeitern im Mittelpunkt: Aus ausgesuchten Werkstoffen entstehen mit traditionellem Handwerkskönnen und modernen Fertigungstechniken qualitativ hochwertige Produkte "made in Germany". Das mittelständische Unternehmen produziert seit der Gründung vor mittlerweile 45 Jahren ausschließlich in Baden-Württemberg.

Oktober 2009
(420 Wörter, 3.237 Zeichen)

Für weitere Informationen:
Gutbrod-Fenster und Türen
GmbH & Co. KG
Dörnlestraße 2-4
72411 Bodelshausen
Telefon: 07471 / 95 84-0
Telefax: 07471 / 95 84-78

www.gutbrod-fenster.de
Pressekontakt:
b,wert Kommunikation
Birgit Werthebach
Binderstr. 5
70329 Stuttgart
Telefon: 0711 / 699 887-55
Telefax: 0711 / 699 887-56

www.b-wert.com

Bildtext:

Bild: gutbrod_belmadur.jpg

Holzfenster und -türen aus Belmadur-Kiefer von Gutbrod sind witterungsbeständig, pflegeleicht und stammen zudem aus nachhaltiger deutscher Forstwirtschaft. Foto: Gutbrod-Fenster

Bild: gutbrod_belmadur_nah.jpg

Auch bei näherem Hinsehen unterscheidet sich Belmadur-Kiefer nicht von unbehandeltem Holz, ist aber ebenso witterungsbeständig wie tropisches Hartholz. Foto: Gutbrod-Fenster

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