
Etiket Schiller, Plüderhausen
Eyecatcher am Weinregal: Das Etikett - die Visitenkarte eines guten Weins
Plüderhausen, 18. August 2011. Ob gut sortierter Fachhandel oder der Supermarkt um die Ecke - am Weinregal sind viele Kunden überfordert. Im Dschungel der Anbaugebiete, Rebsorten und Jahrgänge entscheidet oft genug das Etikett, welcher Wein letztendlich in den Einkaufswagen wandert. Eine attraktive und aussagekräftige Ausstattung für seine Weine ist daher für jeden Winzer oberstes Gebot. Erst das Etikett gibt dem Wein seine Persönlichkeit und macht ihn für die Zielgruppe unverwechselbar.
Die Zeiten, in denen ein Wein-Etikett vor allem die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen transportieren musste, sind vorbei. Susanne Daiber, Geschäftsführerin von Etiket Schiller, einem der führenden Anbieter von Etiketten für die Getränkeindustrie: "Heute sind kreative Lösungen gefragt, die den Käufer umfassend informieren, vor allem aber das Produkt verkaufsfördernd inszenieren. Deswegen geht unsere Leistung weit über den reinen Druck der Etiketten hinaus. Von der Idee über die grafische Gestaltung bis zur Lieferung direkt an die Etikettiermaschine bekommen unsere Kunden genau die Unterstützung, die sie brauchen, um ihre Weine optimal auszustatten."
Das Familienunternehmen aus dem schwäbischen Plüderhausen kümmert sich seit nunmehr 75 Jahren um den großen Auftritt hochwertiger Weine, Sekte und Spirituosen. Diese Verbundenheit kommt nicht von ungefähr - schließlich gedeihen die guten Württemberger Tropfen gleich nebenan.
Ein außergewöhnlicher Wein braucht eine Ausstattung, die gleich auf den ersten Blick signalisiert, dass der Inhalt etwas ganz Besonderes ist. Beliebt ist seit jeher die Betonung einzelner Elemente durch Heißprägung, Blindprägung oder Spotlackierung. So lassen sich wahlweise hochglänzende oder transparente Flächen realisieren. Für eine besondere Haptik sorgen rau strukturierte Materialien und hochwertige Reliefprägungen. Auf dem Vormarsch sind auch ausgefallene Formen und moderne Interpretationen des klassischen Rechtecks.
Die herkömmliche Nassklebetechnik wird dabei mehr und mehr durch selbst-klebende Labels abgelöst. Neben den attraktiveren Designmöglichkeiten hat dies vor allem praktische Gründe: Selbstklebeetiketten lassen sich in einem einzigen Arbeitsgang aufbringen und haften besser. Selbst in feuchten Kellern haben sie eine sehr lange Lebensdauer.
Auch die Kosten hat Susanne Daiber für ihre Kunden im Blick. Etiket Schiller bietet beispielsweise die Möglichkeit, Blanketten in einer Großauflage zu drucken, die dann später in der jeweils benötigten Teilauflage mit den spezifischen Angaben wie Rebsorte, Lage, Jahrgang oder Barcode des Weins versehen werden.
Bekannte württembergische Winzer wie Jürgen Ellwanger, Jörg Geiger und der Herzog von Württemberg vertrauen ebenso auf die Qualität der Etiketten aus Plüderhausen wie beispielsweise die Schlosskellerei Affaltrach oder die Weingüter Beck Hedesheimer Hof (Rheinhessen) oder Günter Born (Saale-Unstrut).
August 2011
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Bildtext:
Bild: etiketschiller.jpg
Erst die richtige Veredelung macht aus einem Etikett eine aussagekräftige Visitenkarte:
Links: Der erhabene Metallic-Schriftzug wird durch eine Kombination aus Heiß- und Blindprägung erreicht (Weingut Beck).
Mitte: Mehrteilige Stanzformen schaffen eine edle Anmutung, lassen den Inhalt der Flasche durchschimmern und verleihen dem Etikett einen besonderen Touch (Weingut Knauß).
Das strukturierte Material gibt dem übersichtlichen Etikett eine besondere Haptik (Weingut Jürgen Ellwanger).
Foto: Etiket Schiller
